Was bedeutet Inklusion? Was können wir vor Ort dafür tun und wie können wir diese im Landkreis Neu-Ulm und unserer Gesellschaft weiter voranbringen? Mit diesem wichtigen Thema befasst sich der erste Inklusionsgipfel im Landkreis Neu-Ulm. Dieser steht unter dem Motto "Komm! Mach mit und werde Gipfelstürmer!"
Dazu laden die Inklusionsbeauftragte des Landkreises Neu-Ulm, Krimhilde Dornach, mit ihren Stellvertreterinnen Sabine Dehner und Gabriele Salzmann am Samstag, 20. September 2025, ein. Die Veranstaltung findet von 10:00 bis 15:00 Uhr im Bürgerhaus in Senden statt.
Verschiedene Institutionen und Verbände, die sich für Inklusion engagieren und als Akteure im Landkreis Neu-Ulm tätig sind, erhalten die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit zu präsentieren. "Wir wollen das vielfältige Engagement, das es bereits vor Ort gibt, sichtbar machen", erläutert Krimhilde Dornach.
Neben Infoständen wird es mehrere interaktive Stationen zu sichtbaren und unsichtbaren Behinderungen geben. Des Weiteren ist ein buntes inklusives Bühnenprogramm geplant. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.
Grundgedanke des Events ist unter anderem, "Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzubringen, Menschen mit ähnlichen Interessen und Zielen kennenzulernen sowie sich über Inklusionsthemen auszutauschen und zu informieren", teilt Krimhilde Dornach mit.
Zudem bietet der Inklusionsgipfel den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, Institutionen und Verbände kennen zu lernen sowie Kontakte zu knüpfen.
Bürgerinnen und Bürgern, aber auch politisch Verantwortlichen, soll die Möglichkeit gegeben werden, im Austausch mit Betroffenen und Experten Neues zu entdecken und dadurch neue Sichtweisen und Perspektiven zu gewinnen. An verschiedenen Ständen werden unterschiedliche Arten von Beeinträchtigungen erlebbar gemacht, um selbst zu erfahren, was es bedeutet, damit im Alltag umzugehen. So sollen Menschen jeden Alters für das Thema Inklusion sensibilisiert werden.
Aktuell erfolgt die genaue Abstimmung des Programmes und aller Beteiligten. Sobald alles feststeht, werden die genaueren Informationen veröffentlicht.
Für die Organisation der Veranstaltung dankt Landrätin Eva Treu den Verantwortlichen sowie allen Beteiligten herzlich: "Ich freue mich sehr, dass wir mit unseren Inklusionsbeauftragten aus den Reihen des Kreistags drei so engagierte Kräfte gefunden haben. Mit dem Inklusionsgipfel geben sie den Einrichtungen und Verbänden in unserer Region eine Plattform, ihre unersetzliche Arbeit vorzustellen und wertvolle Begegnungen zu schaffen, um das Thema Inklusion nachhaltig in den Köpfen zu verankern." |